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Knoppix (v3.2) Installation auf dem Notebook "Gericom X5 1430"

Gericom X5 Ich habe bisher viel Spaß mit Debian gehabt, allerdings gab es immer eine Menge zu tun um das System fertig einzurichten.
Irgendwann habe ich dann mal eine Knoppix CD eingelegt und (fast) alles wurde richtig erkannt und eingerichtet.
Das fand ich ganz nett und benutze seit dem Knoppix als Grundlage für die Installation...

Im Folgenden findet sich eine unsortierte Menge kleiner Tipps und Anleitungen zur Installation von Knoppix auf meinem Notebook dem "Gericom X5 1430" und auch zur Installation und Konfiguration einiger Programme u.a. zum Spielen mit Funknetzen...
Ich bin leider immer noch kein Linux-Guru obwohl ich schon länger mit diesem schönen System "spiele". Wenn also weiter unten irgendein Blödsinn von mir behauptet wird, würde ich mich über eine kurze Email natürlich freuen, schmunzelndes Ignorieren ist aber auch genehmigt ;)


Übersicht:
Weitere Seiten zum Thema Installation auf dem Gericom Notebook
Todo-Liste
Festplatten Installation allgemein:
Sound aktivieren
Windows Partitionen einbinden
Usb/Funk -Maus und Keyboard
Das Wlan Modul
Kismet Installieren
Gpsdrive installieren
Festival installieren

Weitere Seiten zum Thema Installation auf dem Gericom Notebook:

Rudolf Mittelmann - (Debian, Suse, Knoppix)
Gerd Fleischer - (Suse)
Ralf Heiringhoff - (Debian)

Todo-Liste

(eine ganze Menge ;))
Hinweise zu:
- Eigenen Kernel kompilieren
- Patch für Orinoco-Wlan Karten einspielen
- Zusammenarbeit von Kismet und GPSdrive
- GPS-Empfänger
- Knoppix aufräumen und säubern (+ Todo-Liste erweitern ;))

Festplatten Installation allgemein:

es gibt da ein kleines aber feines Script das die Installation in Form von graphischen Dialogen regelt.
Einfach ein Terminal-Fenster öffnen und "sudo knx-hdinstall" eingeben...
Weitere Informationen gibt es eigentlich überall im Netz ;) z.B. bei www.knoppix.net

Sound aktivieren

Die Soundunterstützung läuft nicht ganz so toll. Alles was nicht mit 48kHz daher kommt klingt ziemlich übel.
Angeblich klappt alles besser mit dem 2.4.21-pre3 Kernel der den eingebauten VIA VT8233 Audio-Controller richtig unterstützt. Ich bin aber noch nicht zum testen gekommen...
Die Karte wird aber erkannt und läuft (falls nicht sofort dann per "knoppix alsa" am bootprompt).
Leider wird die Karte nach der Installation nicht mehr automatisch geladen. Ich habe einfach einen Link gesetzt, jetzt wirds gestartet:

ln -s /usr/sbin/alsa_init /etc/rc5.d/S99alsa_init

Windows Partitionen einbinden

Normalerweise werden die anderen Partitionen erkannt, allerdings in der /etc/fstab auskommentiert. Also: Lieblingseditor öffnen und die gewünschten Zeilen von Kommentaren befreien!
Wenn die Partition automatisch geladen werden soll aus dem noauto noch ein auto machen... Fertig.

Usb/Funk -Maus und Keyboard

Da die Tastatur des Notebooks nicht gerade die beste ist, und ganz besonders die ungünstige Platzierung der Größer- Kleinertaste ziemlich nervt, habe ich mir eine Funktastatur (und Maus) von Creative zugelegt.
Der Empfänger wird per USB angeschlossen. Beide Geräte werden einwandfrei erkannt und die Module geladen. Allerdings wurde die Maus in /etc/X11/XF86Config-4 nicht eingebunden und war somit auch nicht verfügbar.
Ob die Maus überhaupt erkannt wurde läßt sich gut per

cat /dev/input/mice (oder einzeln per mouse0, mouse1...)

testen. Wenn man dann die Maus bewegt sollten zeichen über den Bildschirm huschen.
Hier die Anpassungen für /etc/X11/XF86Config-4:

Section "ServerLayout"
        Identifier     "XFree86 Configured"
        Screen      0  "Screen0" 0 0
        InputDevice    "Keyboard0" "CoreKeyboard"
        InputDevice    "PS/2 Mouse" "CorePointer"
       # Serial Mouse not detected
       # USB Mouse not detected
       # Mag sein, stimmt aber nicht ;) also
        InputDevice    "USB Mouse"

EndSection

Das Wlan Modul

lässt sich ohne weiteren Aufwand leider nicht per iwconfig konfigurieren.
Rudolf Mittelmann hat das Script "ws" auf seine Seite gestellt (Vielen Dank). Es verrichtet auch bei mir erfolgreich seinen Dienst! Ich hab das Script noch um ein DHCP-Anfrage erweitert:
#!/bin/sh
# ws (wlan-start)
# this script should initialize the GemTek WL-388 mini-USB WLAN module
# rudolf.mittelmann@aon.at 2002-10-22
# using linux-wlan-ng-0.1.16-pre6

PATH=/sbin:$PATH
modprobe prism2_usb prism2_doreset=1

wlanctl-ng wlan0 lnxreq_ifstate ifstate=enable


wlanctl-ng wlan0 lnxreq_hostwep decrypt=true encrypt=true # for me this must be host-based encrypt.
wlanctl-ng wlan0 dot11req_mibset mibattribute=dot11WEPDefaultKeyID=0 # which WEP key to use
wlanctl-ng wlan0 dot11req_mibset mibattribute=dot11ExcludeUnencrypted=true
wlanctl-ng wlan0 dot11req_mibset mibattribute=dot11PrivacyInvoked=true
wlanctl-ng wlan0 dot11req_mibset mibattribute=dot11WEPDefaultKey0=AA:AA:AA:AA:AA
# wlanctl-ng wlan0 dot11req_mibset mibattribute=dot11WEPDefaultKey1=your:second:key:goes:here
# wlanctl-ng wlan0 dot11req_mibset mibattribute=dot11WEPDefaultKey2=your:third:key:goes:here
# wlanctl-ng wlan0 dot11req_mibset mibattribute=dot11WEPDefaultKey3=your:fourth:key:goes:here

wlanctl-ng wlan0 lnxreq_autojoin "ssid=Your_SSID" authtype="opensystem"
#authtype should be "sharedkey" but that does not work for me

# Da ich DHCP am router aktiviert habe:
pump -i wlan0
# Um noch einmal den Erfolg zu kontrollieren
ifconfig wlan0

# ifconfig wlan0 192.168.1.50 # your local WLAN IP address
# route add default gw 192.168.1.1 # route to your router IP address

Kismet Installieren

kismet Die Quellen bei www.kismetwireless.com besorgen (Hier verwendete Version ist 3.0.1 - Stand 23.08.2003)
kopieren des Archives nach /usr/local/src
Entpacken:

tar -xvfz kismet-3.0.1.tar.gz

Verzeichniss wechseln

cd kismet-3.0.1

Konfigurieren

./configure

...

make dep

und Kompilieren ;)

make

So, nach dem obligatorischen Wartegetränk muss das ganze noch installiert werden. Ein "make install" würde es hier auch tun, ich bevorzuge aber "checkinstall". So wird das ganze in ein .deb umgewandelt und dann auch installiert, kann aber später per apt-get verwaltet werden.

checkinstall

(checkinstall ist nicht zwingend schon installiert, muss also per "apt-get install checkinstall" installiert werden...)
Nach der (hoffentlich) erfolgreichen Installation muss nur noch die Konfigurationsdatei angepasst werden:

vim /usr/local/etc/kismet.conf

Hier meine Version der kismet.conf.

Gpsdrive installieren

gpsdrive Gpsdrive "is a car (bike, ship, plane) navigation system. GpsDrive displays your position provided from your NMEA capable GPS receiver on a zoomable map "

Gpsdrive scheint standardmäßig in der Version 1.31 schon Installiert zu sein. Auf der Seite des Autors bekommt man aber schon Version 2.03. Deswegen runter mit der alten ;)

apt-get remove --purge gpsdrive

und nun das übliche Verfahren:
Herunterladen der Quellen (Hier: v2.03) von http://gpsdrive.kraftvoll.at/download.shtml und anschließendes Entpacken in /usr/local/src/

Da ich keinen Garmin GPS Empfänger habe und das Notebook in den Bereich oberhalb eines pentiumpro's gehört, folgende Optionen beim Konfigurieren:

./configure --disable-garmin --with-pentiumpro

Achtung: Man benötigt die gtk2.0-libs. Falls noch nicht geschehen müssen diese per "apt-get install libgtk2.0" installiert werden. Dann noch ein

make

und ein

make install

(In diesem Fall funktioniert checkinstall bei mir leider nicht). Fertig.

Festival installieren

Festival wird sowohl von Kismet als auch von gpsdrive für die Sprachausgabe verwendet. Es Lohnt sich auf jeden Fall! So kann man sich von Kismet z.B. den Namen und WEP-Statusneuer Netze vorlesen lassen, also freie Bahn für "Rucksackreisende" ;)

Erstmal muss man sich Festival besorgen. Ich hatte keine Lust selber zu kompilieren und Deutsche Sprecher einzubinden. Zum Glück hat Friedrich Ganter (Autor von gpsdrive) eine fertige Version auf seiner Seite, Dankeschön!

Das ganze landet nach dem Entpacken in /usr/local/festival/
Konfiguration unter /usr/local/festival/lib
Binaries unter /usr/local/festival/bin

Lautstärke der Festivalausgabe anpassen:
folgendes in /usr/local/festival/lib/siteinit.scm einfügen:

(set! default_after_synth_hooks
   (list
     (lambda (utt)
       (utt.wave.rescale utt 2.0 t)))
Sprecher einstellen in /usr/local/festival/lib/init.scm ganz unten den Doppelpunkt vor
:(voice_german_de3_os)
entfernen um eine Deutsche Ausgabe zu erzielen...
Als Server (Daemon) starten:
chmod +x festival-debian
cp festival-debian /etc/init.d/
ln -s /etc/init.d/festival-debian /etc/rc5.d/S99festival-debian
Damit Kismet auch mit uns spricht muss das ganze in der kismet.conf noch eingestellt werden.

 

 

 

 


 

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